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Mikroelektronik-Forschung in Chemnitz wird weiter gestärkt

Fraunhofer-Institut in Chemnitz profitiert von knapp 20 Millionen Euro

Im Rahmen des Programms „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ investiert das Bundesforschungsministerium bis 2020 rund 400 Millionen Euro in die Mikroelektronik-Forschung. Ein Viertel der Summe fließt nach Sachsen, damit erhält der Freistaat den größten Anteil der durch das Programm vergebenen Mittel. Unter anderem profitiert das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme (ENAS) auf dem Smart Systems Campus an der TU Chemnitz von knapp 20 Millionen Euro an zusätzlichen Geldern.

 

Die Chemnitzer SPD-Landtagsabgeordnete Hanka Kliese, die sich bei ihrem Besuch in der Einrichtung im Januar selbst ein Bild von den vor Ort vollbrachten technologischen Höchstleistungen und der Innovationskraft des Chemnitzer Standortes machen konnte, zeigte sich erfreut über die Entscheidung: „Dies bedeutet eine weitere Stärkung der Mikroelektronik-Forschung in Chemnitz. Ich freue mich, dass die Arbeit der TU Chemnitz, speziell die ausgezeichnete Forschung der Mitarbeiter/innen des Fraunhofer Institutes auf diese Weise gewürdigt wird.

 

Im Rahmen ihres Besuches im ENAS im Januar konnte Hanka Kliese unter anderem die Reinräume zur Halbleiterfertigung begutachten. Hier wurde von Seiten der Gastgeber auf notwendige bauliche Modernisierungen und Erweiterungen verwiesen. Der Technologiecampus boomt, die bestehenden Gebäude sind voll ausgelastet. So ist etwa das Start-Up-Gebäude bereits voll belegt. Und nur einer der beiden zur Verfügung stehenden Reinräume entspricht dem aktuellen Stand der Technik. Hanka Kliese möchte sich weiterhin auf Landesebene für die weitere Stärkung des Standortes in Chemnitz einsetzen um die Fortschreibung der Erfolgsgeschichte nach Kräften zu unterstützen. „Die jetzige Entscheidung zeigt die große überregionale Wertschätzung für die in Chemnitz geleistete Arbeit und widerlegt Stimmen, die eine pauschale Benachteiligung und Zurücksetzung der TU Chemnitz bei politischen und finanziellen Entscheidungen sehen“, so Kliese abschließend.

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