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Archive sind Gedächtnis von Demokratie und Diktatur

„Archive sind demokratierelevant. Sie sind das Gedächtnis von Demokratie und Diktatur“, so Hanka Kliese bei der Begründung des Koalitionsantrags Digitalisierung von Archivgütern. „Auswahl und Ordnung sind in den letzten Jahren vor völlig neue Aufgaben gestellt worden. Wer nicht Zufall oder Zerfall über die Auswahl bestimmen lassen will, braucht Personal und Technik.“

 

Neben der Herstellung von Digitalisaten sei dabei einer Infrastruktur bereitzustellen, die eine dauerhafte Speicherung und auch die Nutzung eines digitalen Archives in den Blick nimmt. „Für all diese Aufgaben brauchen wir Fachkräfte: Für die Pflege der IT; für die Verwaltung, für die Digitalisierung und für die Bereitstellung und Aufarbeitung von Daten im Internet, um sie öffentlich zugänglich zu machen – das sind die zusätzlichen, die neuen Aufgaben im Archivwesen.“

 

Hintergrund: Laut Antrag soll geprüft werden, inwieweit kommunale Archive durch ein Landesprogramm „Digitalisierung Archive“ unterstützt werden können.

 

 

Zum Koalitionsantrag Digitalisierung von Archivgütern

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ab 9.00 Uhr Fortsetzung der 6. Kulturpolitischen Jahrestagung der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema "Kulturpolitik im Welt(en)Wandel. Zusammenhalt und Teilhabe in einer vielfältigen Welt" in Berlin

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